Venture Studio
Heylog
Bernhard Hauser, Gründer & CEO Zusammenfassung
- Als Digitalunternehmen von null aufgebaut, inklusive Produkt, Team und Vertrieb
- Kommunikations-Workflows zwischen Speditionen und Fahrern digitalisiert – direkt über WhatsApp
- 3,8 Millionen Euro Finanzierung von Industriepartnern wie Schmitz Cargobull und LKW WALTER
- Vom Start bis zum ersten Umsatz in unter sechs Monaten, Team auf elf Personen ausgebaut
Heylog ist ein Logistik-Tech-Unternehmen aus Wien, das die Kommunikation entlang der Lieferkette digitalisiert: Speditionen erreichen ihre Fahrerinnen und Fahrer direkt über WhatsApp & Co. Aus unstrukturierten Chats werden strukturierte Workflows – von der Tourenabstimmung bis zum Dokumentenaustausch. Heylog ist das erste Digitalunternehmen in unserem Portfolio. Das Unternehmen wurde 2021 gemeinsam mit Industriepartnern gegründet und von null aufgebaut und mit 3,8 Millionen Euro von Schmitz Cargobull, LKW WALTER und 9.5 Ventures finanziert. Die ersten Umsätze wurden nach weniger als sechs Monaten verbucht.
Überblick
Heylog war das erste Digitalunternehmen in unserem Portfolio: gemeinsam mit Industriepartnern gegründet und von null aufgebaut. Das MVP löste ein Problem, das jede Spedition kennt, nämlich die Kommunikation mit Fahrerinnen und Fahrern unterwegs.
Ausgangslage
Zwischen Disposition und Fahrerhaus liegt eine Lücke. Telefonate unterbrechen die Fahrt, E-Mail erreicht niemanden auf der Straße, und die Systeme der Spedition reichen nicht bis ins Fahrzeug. Was tatsächlich ankommt, sind Messenger. Fahrerinnen und Fahrer nutzen WhatsApp ohnehin, auf dem eigenen Gerät und ohne Schulung.
Nur entsteht dort ein unstrukturierter Chatverlauf. Niemand zieht daraus verlässlich einen Status, einen Nachweis oder ein Dokument in das System zurück, in dem die Spedition arbeitet.
Das MVP
Das Ziel des MVPs war genau diese Verbindung: die Kommunikation mit Fahrerinnen und Fahrern auf der Straße über WhatsApp und vergleichbare Messagingdienste, angebunden an die Systeme der Spedition. Der Ansatz setzte bewusst dort an, wo die Nutzung bereits stattfand, statt eine weitere App zu verlangen, die im Alltag niemand öffnet.
Workflows mit KI
Die zentrale Rolle spielten Workflows: Ein Chat allein stellt die Kommunikation zur Verfügung. Ein Problem ist allerdings erst dann gelöst, wenn aus einer Nachricht ein Schritt in einem Ablauf wird, von der abgestimmten Tour über das erfasste Dokument bis zum gesetzten Status.
KI war das, was diese Workflows möglich gemacht hat. Sie übersetzt zwischen frei formulierter Nachricht und strukturiertem Vorgang, ohne dass jemand unterwegs ein Formular ausfüllt.
Ergebnisse
Von null zum ersten Umsatz in unter sechs Monaten. Produkt, Team und Vertrieb entstanden parallel.
€3,8 Millionen Finanzierung. Von Partnern, die den Markt kennen: Schmitz Cargobull, LKW WALTER und 9.5 Ventures.
Team auf elf Personen aufgebaut. International mit Hauptstandort in Wien, Österreich.
Heylog heute
Heylog ist ein gemeinsames Projekt von LKW WALTER, Schmitz Cargobull und 9.5 Ventures. Das Unternehmen wird inzwischen von einem neuen Management geführt, das es anders ausgerichtet hat. Beschrieben ist hier die Aufbauphase, für die wir verantwortlich waren.
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