KI in der Personaldienstleistung

Dokumente, Verträge, Abrechnung und Matching: Wir automatisieren die wiederkehrende Arbeit in der Personaldienstleistung, innerhalb der EU und mit Blick auf den EU AI Act.

Aus der Praxis

Was KI in der Personaldienstleistung heute leistet

Für die deutsche Staffing-Plattform InStaff haben wir eine DSGVO-konforme KI-Strategie im gesamten Betrieb eingeführt und umgesetzt. Über acht Endpoints decken die Dokumentenverarbeitung ab, vollständig innerhalb der EU, und ein eigens trainiertes Modell auf europäischer Infrastruktur antwortet in unter 0,5 Sekunden. Wo die Abläufe zuvor fast ausschließlich manuell waren, werden heute je nach Prozess 55 bis 80 Prozent von KI abgewickelt.

Das Muster ist in der Branche dasselbe: Jede Vermittlung bringt Papier mit sich, von Verträgen über Nachweise bis zu Stundenzetteln und Abrechnungen. Diese Arbeit verlangt selten ein Urteil, kommt aber so oft vor, dass sie mit dem Geschäft mitwächst und Personenzeit bindet.

Gleichzeitig ist die Personaldienstleistung der Bereich, in dem KI am genauesten hinsehen muss. Es geht um personenbezogene Daten, und Auswahlentscheidungen unterliegen dem EU AI Act. Deshalb trennen wir konsequent: Verwaltungsarbeit lässt sich automatisieren, die Beurteilung von Menschen ist ein eigenes Thema mit eigenen Regeln.

Wir arbeiten aus Wien für den gesamten DACH-Raum, vor Ort oder remote. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

Bernhard Hauser leitet ein KI-Training
Warum Waterglass

Was wir in der Personaldienstleistung konkret machen

Dokumente und Nachweise

Verträge, Qualifikationsnachweise, Stundenzettel und Abrechnungen automatisiert erfassen und in die bestehenden Systeme zurückschreiben. Bei InStaff laufen dafür über acht Endpoints.

Eigene Modelle in Europa

Für InStaff haben wir ein kleines Sprachmodell trainiert, das auf europäischer Infrastruktur läuft, in unter 0,5 Sekunden antwortet und im Betrieb kosteneffizient ist.

Klare Grenze zur Auswahlentscheidung

Wir automatisieren die Verwaltung rund um die Vermittlung. Wo ein System Bewerbungen filtert oder Menschen bewertet, greift der EU AI Act, und das planen wir von Anfang an mit ein.

Verarbeitung in Europa

Bewerber- und Beschäftigtendaten verlassen die EU nicht. Auf Wunsch mit europäisch gehosteten oder offenen Modellen auf unserer eigenen Infrastruktur.

Ablauf

In vier Schritten zum ersten Ergebnis

Ein Ablauf, der neben dem Tagesgeschäft funktioniert: wenige Termine, klare Zwischenergebnisse und eine Entscheidung nach jedem Schritt.

  1. Erstgespräch

    Wir klären bei einem Erstgespräch Ihre Ausgangslage und Ziele. Dann besprechen wir Möglichkeiten der KI-Implementierung in Ihrem Unternehmen. Kostenlos und unverbindlich.

  2. Standortanalyse

    Wir sehen uns Prozesse, Systeme und Datenlage an und sprechen mit Disposition, Recruiting und Abrechnung. Dabei halten wir fest, welche Schritte reine Verwaltung sind und welche in den Bereich des EU AI Act fallen.

  3. Workshop & Priorisierung

    Ein Workshop mit Führung und Team bringt die Anwendungsfälle in eine Reihenfolge nach Wert, Aufwand und Risiko. Danach ist klar, womit begonnen wird und wer intern dafür zuständig ist.

  4. Pilot & Betrieb

    Der erste Anwendungsfall startet mit echten Daten und messbarem Ergebnis. Auf Wunsch übernehmen wir danach den laufenden Betrieb, damit die Lösung nicht am fehlenden Personal scheitert.

Ausgewählte Referenzen

Erfolgreiche Kundenprojekte

Wir integrieren in bestehende Infrastruktur

Slack Microsoft Teams Outlook Gmail Notion Google Drive Salesforce Slack Microsoft Teams Outlook Gmail Notion Google Drive Salesforce
HubSpot OpenAI Anthropic Datadog Jira Zapier Stripe HubSpot OpenAI Anthropic Datadog Jira Zapier Stripe
GitHub Linear QuickBooks Zendesk Asana Intercom Google Calendar GitHub Linear QuickBooks Zendesk Asana Intercom Google Calendar
Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu KI in der Personaldienstleistung

Welche Aufgaben lassen sich zuerst automatisieren?
Die Verwaltungsarbeit rund um die Vermittlung: Verträge und Nachweise erfassen, Stundenzettel prüfen, Abrechnungen vorbereiten, Standardanfragen beantworten, Daten zwischen Systemen übertragen. Bei InStaff werden je nach Prozess heute 55 bis 80 Prozent davon von KI abgewickelt.
Ist KI im Recruiting laut EU AI Act erlaubt?
Ja, aber unter Auflagen. Anhang III des EU AI Act stuft KI-Systeme als hochriskant ein, die für die Auswahl von Personen eingesetzt werden, insbesondere um Stellenanzeigen gezielt auszuspielen, Bewerbungen zu analysieren und zu filtern oder Bewerber zu bewerten. Hochriskant heißt nicht verboten, sondern an Pflichten gebunden, etwa zu Risikomanagement, Dokumentation, Protokollierung und menschlicher Aufsicht.
Ab wann gelten diese Pflichten?
Für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III nach derzeitigem Stand ab 2. Dezember 2027. Dieses Datum wurde gegenüber der ursprünglichen Fassung der Verordnung verschoben, weshalb viele Beiträge im Netz noch ein früheres nennen. Bereits heute gilt hingegen anderes: seit 2. Februar 2025 die Verbote nach Artikel 5, darunter Emotionserkennung am Arbeitsplatz, sowie die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Artikel 4, die Anbieter und Betreiber gleichermaßen trifft.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Wir bauen die Systeme und den Nachweis, der dazugehört: Dokumentation, Protokollierung, klare Grenzen, wo ein Mensch entscheidet. Die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Einsatzes gehört zu Ihrer Rechtsberatung, und wir arbeiten gerne mit ihr zusammen.
Wie gehen Sie mit Bewerberdaten um?
Sie bleiben in der EU. Wir planen Datenschutz von Anfang an mit: Verarbeitung innerhalb der EU, Datensparsamkeit und klare Regeln, welche Felder ein Modell überhaupt zu sehen bekommt. Für InStaff läuft der Kern auf einem eigenen Modell auf europäischer Infrastruktur.
Funktioniert das mit unserem Bewerbermanagement oder ERP?
Meistens ja. Entscheidend ist nicht der Hersteller, sondern ob sich Daten aus dem System herausholen und Ergebnisse zurückschreiben lassen, notfalls über Exporte oder eine Datenbankanbindung. Wo eine Schnittstelle fehlt, sagen wir das in der Analyse, statt es später als Zusatzaufwand nachzureichen.
Was kostet ein KI-Projekt in der Personaldienstleistung?
Der Umfang richtet sich nach Ausgangslage und Fragestellung, von der kompakten Standortanalyse bis zur vollständigen Umsetzung mit Betrieb. Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein fixes, unverbindliches Angebot, Umfang, Ablauf und Kosten inklusive.
Wer betreibt die Lösung danach?
Auf Wunsch wir. Der laufende Betrieb ist ein eigener, klar bepreister Teil des Angebots: Monitoring, Aktualisierungen und Anpassungen, wenn sich Ihre Abläufe ändern. Wenn Sie den Betrieb intern übernehmen wollen, dokumentieren wir entsprechend und übergeben.

Lassen Sie uns über KI in Ihrer Personaldienstleistung sprechen

Erzählen Sie uns, wo Ihr Unternehmen steht. Wir zeigen Ihnen, wo KI den größten Hebel hat und erstellen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

Wie können wir helfen?

Buchen Sie ein Erstgespräch und wir sehen uns gemeinsam an, welche Abläufe sich lohnen und welche nicht.